Die Skikes sind innovative Sportgeräte aus der Rubrik „Nordic Inline-Skating“ bzw. „Cross-Skating“ für Freizeit- und Hobbysportler, werden jedoch zunehmend auch als alternatives Trainingsgerät für Profis eingesetzt.

Der Kunstbegriff „Skike“ setzt sich sinngemäß aus den Elementen SKate und bIKE zusammen, was auf die Möglichkeit abzielt, sich mit Skikes auch außerhalb befestigter Straßen und Wege fortzubewegen.

Im Vergleich zu Inline-Skates besitzt ein Skike nur zwei, luftbereifte ca. 15 cm große Räder. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal der Skikes ist ihr ausgereiftes und effektives, beidseitiges Bremssystem, das durch Gewichtsverlagerung und Zurückdrücken der Waden gesteuert wird.

Skikes können mit normalen Sport-, Trekking- oder Leichtwanderschuhen gefahren werden, da die Fixierung des Fußes nur über jeweils drei robuste Klettbänder erfolgt. Im Falle einer doch passager nicht fahrbaren Strecke ist somit ein einfaches Abschnallen, Weiterlaufen und nachfolgendes Wiederanschnallen unkompliziert möglich.

Beim Skiken kommen Nordic Blading-Stöcke mit Hartmetallspitze zum Einsatz, die deutlich länger als Nordic Walking-Stöcke - (Körpergröße * 0,9 +/- 5 cm) – zu bemessen sind. Da das grundsätzliche Bewegungsmuster des Skikens mit dem aus dem Skilanglauf bekannten Skatingschritt vergleichbar ist, werden Skikes neben üblichen Skirollern gern als Ganzjahressportgerät für Langläufer und Biathleten eingesetzt.

Aufgrund der großen, luftbereiften Räder sind Skikes optimal für den Offroad-Einsatz geeignet, so dass ein skiähnliches Training auch in ganzjährig schneefreien Regionen auf Wald- und Feldwegen sowie anderem, eher unebenen Gelände durchgeführt werden kann.

Skiken eignet sich durch seinen rollenden, Gelenk schonenden und multiple Muskelgruppen beanspruchenden Charakter sowohl für Leistungs- als auch für Breitensportler und stellt eine durchaus bedenkenswerte Ergänzung oder Alternative zu etablierten Ausdauersportarten wie Laufen, Inline Skating oder Nordic Walking dar.

Trotz des innovativen, die allgemeine Sicherheit gegenüber Inline-Skates erheblich erhöhenden Bremssystems sowie der besseren Bodenhaftung und Kontrolle der Luftreifen sollten wie bei allen Skating-Sportarten Ellenbogenprotektoren eingesetzt werden. Demgegenüber sind Handgelenkprotektoren aufgrund der speziellen Schlaufentechnik der Nordic Blading-Stöcke nicht geeignet. Als ein grundsätzliches „Muss“ ist analog zum Biken und Skaten das Tragen eines entsprechenden Schutzhelmes anzusehen.