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Am 27. März 2011 fand er statt. Start und Ziel befanden sich wie in den letzten Jahren immer auf dem Sportgelände der SG Olympia (Motor Nord Leipzig) an der Waldstraße. Die Laufstrecke führte als 5 km langer Rundkurs über den kleinen Scherbelberg sowie kreuz und quer durch das westliche Rosenthal.

Olaf Ueberschär und Marc Werner glänzten mit den schnellsten Bruttolaufzeiten. Allerdings sind diese nicht einziger Inhalt des Handicaplaufes.

06 Birgit Plewe startet auf die 15 km

Wahrscheinlich einmalig ist der Handicaplauf des SG Olympia Leipzig. Mittels einer speziell entwickelten Formel fließen die biometrischen Werte der Teilnehmer in den Laufprozess ein. Durch Aufnahme von Alter, Körpergröße, Geschlecht und Gewicht werden individuelle Startzeiten errechnet. Laut dieser Formel erhält eine ältere, kleine, eventuell untersetzte Läuferin die Startzeit 0:00:00. Alle weiteren Starter beginnen in einer Aufholjagd über 15 km vordere Plätze zu erringen.

06 und ab gehts

Beim Handicaplauf am 29. März kam es aber nicht nur auf die schnellste Laufzeit an. Die „Handicaps“ sind die Eigenschaften, welche die schnellsten Athleten auszeichnen. Das Alter, das Geschlecht, die Körpergröße sowie das Gewicht der Starter fließen in eine ausgeklügelte Formel ein und ergeben somit eine individuelle Startzeit. Die Startzeit 00 könnte eine kräftig gebaute, kleine, ältere Dame haben sofern sie sich dieser Herausforderung stellt.

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Der interessante Laufcharakter lädt immer wieder ein.
Das persönliche Handicap wird mittels spezieller Formel festgestellt. Es errechnet sich aus dem Geschlecht, dem Alter, der Größe und dem Gewicht jedes einzelnen Starters. Beispiel: Eine kleine, ältere und untersetzte Läuferin erhält die Startzeit 0:00:00. Jeder Vorteil der anderen Teilnehmer verschiebt die persönliche Startzeit.

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