*von Jörg Bauer*
Leider haben einige unserer Leistungsträger gefehlt. Nur 12 Skilangläufer reisten letztendlich am Freitag ins Erzgebirge und bezogen Quartier im Sportpark auf dem Rabenberg (Breitenbrunn). Das Schullandheim Leipzig in Johanngeorgenstadt, unsere bisherige Unterkunft, musste im März 2010 endgültig seine Pforten schließen.
Die fürs Wochenende angesetzten Meisterschaften wurden wie immer am letzten Komplettwochenende im Januar, in Johanngeorgenstadt, an den Schanzen durchgeführt. Wegen der parallel stattfindenden Sachsenmeisterschaften (ebenfalls in Johanngeorgenstadt am Loipenhaus) gab es zusätzlich Quartierprobleme.
Zudem wurden auch noch Änderungen im Wettkampfprogramm notwendig. Am Sonnabend gab es nur Starts in der klassischen Technik, die Staffelläufe am Nachmittag entfielen und Sonntag hatten sich dann die Teilnehmer im Skaten zu beweisen.
Das Wetter im Gebirge war deutlich besser als in unserer Heimat am Rand von Leipzig. Tag und Nacht klarer Himmel, ausreichend Schnee und gut präparierte Loipen. Also beste Vorraussetzungen für ein gelungenes Wochenende.
Zwischen den zwei angebotenen Wettkämpfen, jeweils am Sonnabend- und Sonntagvormittag, unternah unsere Gruppe am Samstagnachmittag eine kleine Skitour mit eingebauten kleinen Trainingseinheiten zur Technikverbesserung und Fahrsicherheit.
Kurze Wettkampfzusammenfassung:
Jens und Kathrin Herrmann betreuten vorbildlich die zehn startenden Athleten im Start-/Zielbereich und auf der Strecke.
Robert Pfeifer überraschte mit einem souveränen Sieg mit 2 1/2 min Vorsprung auf Platz zwei über 5 km beim Klassischwettkampf und einen guten zweiten Rang im Skating. Saskia Heinrich schaffte es beim Skaten auch noch auf Platz drei und hatte sich sehr darüber gefreut. Wegen argen Trainingsdefiziten in der Saisonvorbereitung und Krankheit in der letzten Woche, lief Janine Bauer nur auf die Plätze vier beim Klassischwettkampf und auf drei in der freien Technik.
Meine Leistung war wie erwartet. Mit gleichfalls zu wenig Training im Vorfeld aber immerhin einer Teilnahme am Erzgebirgsskimarathon, habe ich bei beiden Wettkämpfen die Holzmedaille gewonnen. Die drei Skiläufer vor mir waren einfach zu stark für mich. Alle anderen habe ich unerwartet souverän hinter mir gelassen. Unsere anderen Teilnehmer tummelten sich je nach Trainings-/Leistungsstand im Mittelfeld oder taten sich schwer mit ihren Mitstreitern Schritt zu halten.
Unsere Ergebnisse:
--- 29. Januar, klassische Technik ---
über 10 km
4. Platz AK H 31-40, Jörg Bauer, 0:40:32,8 h
über 5 km
1. Platz AK S 14 m, Robert Pfeifer, 0:23:14,8 h
4. Platz AK S 15 w, Janine Bauer, 0:27:22,6 h
5. Platz AK S 14 m, Paul Imling, 0:28:23,4 h
über 2,5 km
6. Platz AK S 13 w, Saskia Heinrich, 0:13:10,8 h
über 2km
10. Platz AK S 10 w, Thea Jähnig, 0:15:43,8 h
11. Platz AK S 11 w, Alina Herrmann, 0:13:11,2 h
14. Platz AK S 11 w, Selina Herrmann, 0:14:40,1 h
15. Platz AK S 11 w, Jessica Krauspe, 0:15:35,6 h
über 1km
5. Platz AK S 9 w, Svenia Heinrich, 0:08: 31,1 h
--- 30. Januar, freie Technik (Skating) ---
über 10 km
4. Platz AK H 31-40, Jörg Bauer, 0:36:03,8 h
über 5 km
2. Platz AK S 14 m, Robert Pfeifer, 0:22:02 h
3. Platz AK S 15 w, Janine Bauer, 0:23:15,8 h
4. Platz AK S 14 m, Paul Imling, 0:26:15,0 h
über 2,5 km
3. Platz AK S 13 w, Saskia Heinrich, 0:10:56,9 h
über 2km
5. Platz AK S 10 w, Thea Jähnig, 0:12:39,1 h
10. Platz AK S 11 w, Alina Herrmann, 0:13:12,4 h
13. Platz AK S 11 w, Selina Herrmann, 0:14:06,5 h
14. Platz AK S 11 w, Jessica Krauspe, 0:15:18,6 h
über 1km
5. Platz AK S 9 w, Svenia Heinrich, 0:08:01,8 h

